Krankenhaus & Notfallhilfe Bewertungen & Top Anbieter in Heppenheim (Bergstraße)
Anbieter in der Kategorie Krankenhaus & Notfallhilfe in Heppenheim (Bergstraße)
Letzte Positiv Bewertung
Ich hatte im Heppenheimer Krankenhaus entbunden und ich muss sagen der Kreißsaal und die Hebammen die ich hatte waren Top! Super lieb und hilfsbereit..ebenso die Ärzte dort. Vorallem vielen Dank an Fr Dr. Eyondo. Sie hatte unsere Kleine auf die Welt gebracht und ich kann sie nur empfehlen! Was ich leider nicht so toll fand war die Station auf der man dann nach der Geburt aufgenommen wurde..Das Tream dort war zwar auch nett (außer eine) aber es hat teilweise ewig gedauert bis mal jemand, den man gerufen hat aufs Zimmer gekommen ist. Sie hatten nicht so viel Zeit für einen aber wahrscheinlich durch zu viele Patienten oder Personalmangel.
Letzte Negativ Bewertung
Die Behandlung meiner Mutter im Kreiskrankenhaus Heppenheim in den Jahren 2021 sowie mehrfach im Jahr 2023 bis zu ihrem Versterben hinterlässt bei mir einen tief kritischen Eindruck. Die folgenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf eigene Erlebnisse und dokumentierte Abläufe. Bereits im Jahr 2021 befand sich meine Mutter nach einer operativen Entfernung der Gallenblase über mehrere Wochen stationär in Behandlung. Der postoperative Verlauf war kompliziert und von erheblichem Blutverlust sowie einer ausgeprägten körperlichen Schwächung begleitet. Eine weiterführende Ursachenklärung dieses Verlaufs oder eine strukturierte geriatrische Nachsorge erfolgte aus meiner Sicht nicht. Im Juni 2023 wurde meine Mutter erneut im Kreiskrankenhaus Heppenheim behandelt und trotz eines deutlich reduzierten Allgemeinzustands mit der Diagnose einer schweren Gastritis entlassen. Eine weiterführende bildgebende Diagnostik unterblieb zu diesem Zeitpunkt, obwohl sie bereits sichtbar vom Krebs gezeichnet war. Eine palliativmedizinische Einordnung oder Begleitung erfolgte ebenfalls nicht. Am 9. Juli 2023 wurde meine Mutter schließlich per Rettungswagen erneut in die Notaufnahme eingeliefert. Bereits bei Eintreffen lagen deutlich pathologische Vitalparameter vor, unter anderem eine Sauerstoffsättigung von etwa 83 %, eine Atemfrequenz von ca. 24/min sowie ein ausgeprägter Blutdruckabfall mit etwa 82/51 mmHg (MAP ca. 59). Diese Werte stellen objektiv einen hochgradig instabilen Zustand dar. Trotz dieser Konstellation warteten wir über dreieinhalb Stunden in der Notaufnahme, ohne dass eine zeitnahe ärztliche Beurteilung erfolgte. Während dieser Wartezeit habe ich wiederholt versucht, ärztliche Unterstützung zu erlangen und um eine ärztliche Einschätzung zu bitten. Eine Ärztin oder ein Arzt erschien jedoch über einen längeren Zeitraum nicht; der Kontakt zur ärztlichen Ebene wurde faktisch abgeschirmt. Seitens des Pflegepersonals wurde mehrfach darauf verwiesen, es handele sich um einen sehr heißen Tag, die Notaufnahme sei stark belastet und es gebe zahlreiche dringende Fälle; man müsse warten. Gleichzeitig ist allgemein bekannt, dass extreme Hitze regelmäßig zu einer erhöhten Zahl an Kreislaufzusammenbrüchen, kardialen Notfällen und akuten Dekompensationen führt. Gerade unter solchen Bedingungen hätte ich daher eine besonders konsequente Priorisierung instabiler Patientinnen erwartet. Umso irritierender war es, dass nach dieser Wartezeit seitens der diensthabenden Ärztin zunächst die stationäre Aufnahme infrage gestellt bzw. faktisch verweigert werden sollte. Für mich als Angehörige war dies angesichts der vorliegenden Vitalparameter und des klinischen Erscheinungsbildes der Patientin nicht nachvollziehbar. Erst am Folgetag wurde eine Röntgenaufnahme des Abdomens durchgeführt, die Auffälligkeiten zeigte. Ein weiterführendes CT erfolgte erst am 11. Juli 2023, wurde jedoch zunächst nicht zeitnah befundet. Erst auf ausdrücklichen Druck meinerseits wurde am 12. Juli 2023 der CT-Befund mitgeteilt. Zu diesem Zeitpunkt lag bereits ein fortgeschrittener Pankreaskrebs mit Metastasen unter anderem in Lunge und Knochen vor. Kurz darauf verstarb meine Mutter. In den Tagen zuvor litt sie unter erheblichen Schmerzen, war nicht mehr in der Lage, Nahrung aufzunehmen, und befand sich in einem Zustand ausgeprägter tumorassoziierter Kachexie. Trotz dieser Situation erfolgte keine frühzeitige palliativmedizinische Begleitung. Teilweise wurden ihre Schmerzäußerungen vom Pflegepersonal als „hysterisch“ eingeordnet, was für Angehörige besonders belastend war. Besonders erschütternd war für mich der Umgang der Klinikleitung im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang nach dem Tod meiner Mutter. In einem telefonischen Gespräch mit dem damaligen ärztlichen Direktor, das ich in einem Zustand tiefster Trauer führte und in dem ich um sachliche Klärung der vorausgegangenen Behandlungsabläufe bat, wurde ich zunächst belächelt und im weiteren Verlauf angeschrien. Dieses Gespräch empfand ich als respektlos, unangemessen und der Situation in keiner Weise gerecht werdend. Mir ist bewusst, dass ein fortgeschrittener Pankreaskrebs eine lebensbegrenzende Erkrankung ist. Der Tod meiner Mutter war nicht aufzuhalten. Was jedoch vermeidbar gewesen wäre, ist das Ausmaß des Leidens in den letzten Wochen und Tagen. Eine frühzeitige Diagnostik, offene und klare Kommunikation sowie eine rechtzeitige palliative Versorgung hätten diese Zeit für die Patientin und die Angehörigen wesentlich würdevoller gestalten können. Insgesamt entstand der Eindruck eines geschlossenen Systems, in dem Versäumnisse nicht transparent aufgearbeitet, sondern eher relativiert oder abgewehrt wurden. Gerade in existenziellen Situationen sollte eine Klinik jedoch Verantwortung, Offenheit und Fürsorge übernehmen. Auf Grundlage dieser Erfahrungen kann ich das Kreiskrankenhaus Heppenheim für die Versorgung schwerstkranker Patientinnen nur mit erheblichen Einschränkungen empfehlen.