Psychiatrische Klinik Bewertungen & Top Anbieter in Windach
Anbieter in der Kategorie Psychiatrische Klinik in Windach
Letzte Positiv Bewertung
Ich bin in der Zwangsgruppe und ich bin sehr zufrieden mit meinem Psychotherapeuten. Ich hatte noch nie so einen professionellen und geduldigen Therapeuten, der so eine beruhigende Art hat. Er trifft es bei mir auf den Punkt und stellt die richtigen Fragen. Bei ihm sind von Anfang an meine Emotionen hochgekommen. Es ist als ob er mir direkt in meine Seele geschaut hätte. Das ist bei mir nicht selbstverständlich, weil ich grundsätzlich Probleme habe Therapeuten zu vertrauen. Schade, dass er nicht ambulant tätig ist. Ich hoffe, dass ich die verbleibende Zeit hier gut nutzen kann und sich meine Beschwerden verbessern. Ohne Eigeninitiative geht natürlich nix, das muss jeder Patientin/jedem Patienten klar sein. LG Nathalie
Letzte Negativ Bewertung
Ich war im Frühjahr 2025 in der Windach Klinik in der Zwangsgruppe. Ich bin dorthin, da es geheißen hat, man hätte hier mehr Therapie als ambulant. Außerdem ging ich mit dem Wunsch bzw. der Aussicht hin, danach wieder arbeiten zu können. Die Zeit in dieser Einrichtung hätte ich mir sparen können. Man hat einen langen Einzeltermin (50 min) pro Woche und mit viel Glück noch einmal 20 Minuten Einzelgespräch, wenn die Therapeuten nicht krank, im Urlaub oder gekündigt haben (irgendwas ist immer). Die Gruppentherapie mag für manche ganz nett sein aber bei einem ausgeprägten Waschzwang, wo individuelle Therapie wichtig ist (wird ja auch angepriesen), ist das völlig sinnlos. Auf Wünsche und Anregungen seitens der Patienten wird nicht eingegangen, selbst wenn man den Therapeuten erzählt was einem helfen würde, wird das gekonnt ignoriert bzw. sollen die Übungen oder Therapie die Mitpatienten aus der Gruppe übernehmen. So sitzt man die Zeit mehr oder weniger ab und wartet, dass sich nächste Woche etwas verändert. Man hat den Eindruck, dass von vornherein festlegt ist wie viele Wochen man dort sein soll und es wird einfach auch künstlich hinausgezögert, hauptsache die Klinik ist voll. Aufgrund meiner ambulanten Therapeutin kann ich mittlerweile sagen, wenn man auf die Wünsche eingehen würde bzw. die Therapie konsequent und individuell machen würde, könnte man in der Hälfte der Zeit das Doppelte erreichen. Desweiteren besteht die Möglichkeit, dass man überhaupt kein Wasser auf dem Zimmer hat bzw nur ein paar Tropfen und das ist kein Einzelfall sondern in mehreren Zimmern der Fall. Es ist keine Form der Therapie, sondern einfach mangelhafte Infrastruktur und unzureichende Hygienebedingungen, wenn man sich nach der Toilette keine Hände waschen kann oder beim Duschen kein Wasser mehr kommt. Das Problem wurde auch auf mehrmalige Beschwerden nicht behoben. Zudem wird man immer wieder zur Blutentnahme aufgefordert ohne ersichtlichen Grund. Wenn der eigtl. Therapeut noch nicht mal weiß warum man schon wieder zur Blutentnahme soll, stellt sich schon die Frage, was dort für ein Chaos herrscht. Auch sind Aussagen vom Wochenenddienst nicht förderlich, in denen es heißt, wenn man kommt und sagt das es einem gerade richtig schlecht geht, bekommt man die Antwort, dass es normal sei das es hier einem schlecht gehe. Dann wird man wieder sich selbst überlassen. Ich habe mich vorzeitig selbst entlassen, da ich auf diesen Zirkus keine Lust mehr hatte und ich auch keinen Fortschritt sah. Im Nachhinein eine der besten Entscheidungen, ich werde mir auch drei mal überlegen, ob ich nochmal in eine solche Klinik gehe. Ich habe meine Erfahrungen meiner ambulanten Therapeutin erzählt, worauf diese nur mit dem Kopf geschüttelt hat. Mehr muss man glaub ich dazu nicht sagen. Das Einzige was gut war, war das Essen aber das ist ein schwacher Trost.