Herbergen & Heime Bewertungen & Top Anbieter in Ulm
Anbieter in der Kategorie Herbergen & Heime in Ulm
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Verkehrsgünstig gelegen, freundliches und jederzeit offenes Personal
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Bewertung des Elisabethenhauses – Erfahrungen mit Transparenz und Kommunikation bei Kostenerhöhungen Unsere Mutter ist seit mehreren Jahren im Elisabethenhaus in Ulm in vollstationärer Pflege. Die pflegerische Betreuung und das Engagement der Mitarbeiter vor Ort schätzen wir sehr und fühlen uns in der Versorgung grundsätzlich gut aufgehoben. Allerdings sind wir seit Sommer 2024 mit einer erheblichen Erhöhung der Investitionskosten konfrontiert. Diese Kosten sind in unserer Situation auf das Dreifache angestiegen, und der Grund für diese Erhöhung wurde uns trotz mehrfacher Anfrage bisher nicht ausreichend erklärt. Die ursprünglich angekündigte Transparenz und Offenlegung der Berechnungsgrundlagen wurde nicht in der erhofften Weise gewährt, sodass wir bislang keine nachvollziehbaren Informationen zur Angemessenheit der Kostensteigerung erhalten haben. Weiterhin haben wir bisher keine Offenlegung eines nachvollziehbaren Umlagemaßstabs, der zur Verteilung dieser Investitionskosten auf die Bewohner des Elisabethenhauses herangezogen wird, erhalten. Ebenso nicht, inwieweit diese drastische Erhöhung betriebsnotwendig ist. Uns ist bewusst, dass Kostenerhöhungen vorkommen können, und wir sind bereit, unseren Teil zu leisten. Aber gerade bei einem so sensiblen Thema wie Pflegekosten erwarten wir als Angehörige eine transparente und verständliche Kommunikation, insbesondere wenn es um erhebliche finanzielle Mehrbelastungen geht. Wir hoffen, dass das Elisabethenhaus seine Informationspolitik überdenkt und den Angehörigen künftig mehr Klarheit und Einsicht in die Kostenstruktur gewährt.
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Vielen Dank an die tollen Mitarbeiter der Seniorenresidenz! Was ihr für ein Programm auf die Beine stellt ist einmalig! Unsere Oma wohnt seit einem Jahr dort & ihr gefällt es sehr gut!💕 Dankeschön!
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Meine Beurteilung bezieht sich ausschliesslich auf das Pflegeheim, nicht auf das betreute Wohnen. Was sich bei der Aufnahme meiner Mutter in dieses Pflegeheim ereignet hat, hat mich sowohl als Sohn als auch als Arzt zutiefst erschüttert. Ein teilsweise dementer Mensch verlässt seine vertraute Umgebung und kommt an einen völlig fremden Ort, an dem er möglicherweise den Rest seines Lebens verbringen wird. Gerade in dieser Situation wären eine warmherzige Begrüßung, persönliche Zuwendung, eine behutsame Einführung in die neue Umgebung und Unterstützung beim Einräumen der persönlichen Dinge selbstverständlich zu erwarten gewesen. Nichts davon fand statt. Stattdessen wurde meine Mutter in ein ausgesprochen karg und kalt wirkendes Zweibettzimmer gebracht. Der erste Eindruck war erschreckend und erinnerte eher an eine Verwahranstalt als an einen Ort, an dem Menschen ihren Lebensabend in Würde verbringen sollen. Meine Mutter reagierte auf die vielen unbekannten Gesichter, die völlig fremde Umgebung und die für sie nicht einzuordnende Situation zunehmend mit Angst und schließlich mit Panik. Als sich ihr mehrere fremde Personen näherten, wehrte sie sich. Statt diese Situation zunächst mit Ruhe, Geduld und geriatrischer Erfahrung aufzufangen, wurde sehr schnell der Rettungsdienst gerufen. Zeitweise wurde sogar erwogen, die Polizei hinzuzuziehen und meine Mutter in eine gerontopsychiatrische Einrichtung einweisen zu lassen. Eine bereits desorientierte Frau versteht nicht, warum fremde Menschen sie festhalten und fixieren wollen. Für sie kann das als unmittelbare Bedrohung wahrgenommen werden und die Panik weiter eskalieren lassen. Erst nachdem man mich telefonisch verständigt hatte und ich selbst hinzukam, gelang es mir, meine Mutter innerhalb kurzer Zeit zu beruhigen. Allein dies zeigt, dass zunächst andere Möglichkeiten bestanden hätten. Man hätte ihr Zeit geben können. Man hätte die Zahl der gleichzeitig anwesenden Personen reduzieren, ruhig mit ihr sprechen, ihr wiederholt erklären können, wo sie sich befindet und warum sie dort ist, und möglichst früh eine vertraute Bezugsperson hinzuziehen können. Man hätte sie zunächst in einer ruhigen Umgebung ankommen lassen und versuchen können, Vertrauen aufzubauen. Besonders erschreckend empfand ich das Verhalten der Pflegeleitung. Trotz der offensichtlich eskalierenden Situation machte sich die verantwortliche Pflegeleitung nicht einmal die Mühe, persönlich zu meiner Mutter zu kommen und sich selbst ein Bild von der Situation zu machen. Stattdessen wurde mir lediglich telefonisch und lapidar mitgeteilt, dass man meine Mutter „so“ nicht in der Einrichtung behalten könne. Besonders problematisch erscheint mir, dass die offensichtliche Angst und Desorientierung meiner Mutter offenbar in erster Linie als störendes Verhalten und nicht als Symptom einer hilfsbedürftigen älteren Frau verstanden wurde. Eine panische, kognitiv beeinträchtigte ältere Frau unmittelbar nach einem der einschneidendsten Umgebungswechsel ihres Lebens ohne ausreichenden Versuch der Beruhigung und Reorientierung möglichst rasch in eine psychiatrische Einrichtung weiterzuschicken, empfinde ich als Ausdruck eines gravierenden Mangels an geriatrischer Erfahrung, Einfühlungsvermögen und verantwortlicher Führung. Von einer Pflegeeinrichtung, die sich der Betreuung alter und dementer Menschen annimmt, erwarte ich nicht, dass jede schwierige Situation problemlos gelöst werden kann. Ich erwarte jedoch fachliche Kompetenz, Geduld, Menschlichkeit und die Bereitschaft, zunächst alles Zumutbare zu versuchen, um einem verängstigten alten Menschen Sicherheit zu vermitteln. Genau dies habe ich bei der Aufnahme meiner Mutter in erschreckendem Maße vermisst.