Sehr enttäuschende Kommunikation bereits im Bewerbungsprozess Ich hatte mich bei der Wichtel Akademie München für eine zweitägige Hospitation beworben. Daraufhin wurde ich an die Leitung einer Einrichtung weitergeleitet und wir vereinbarten zunächst einen Termin über Microsoft Teams für ein persönliches Kennenlernen am 06.08. Am Morgen des Termins wurde mir mitgeteilt, dass die Leitung krank sei. Dafür habe ich selbstverständlich Verständnis und hatte kein Problem damit, den Termin zu verschieben. Ein neuer Termin wurde anschließend für den 24.08. vereinbart. Ich habe mir diesen Termin entsprechend freigehalten und mich darauf eingestellt. Leider erhielt ich dann am 24.08. eine E-Mail zur Absage des zweiten Kennenlerntermins – lediglich drei Minuten vor Beginn des vereinbarten Teams-Termins. Eine Entschuldigung oder eine Begründung für die kurzfristige Absage gab es nicht. Auch wurde mir zunächst kein neuer Termin vorgeschlagen. Für mich ist ein solcher Umgang mit der Zeit von Bewerberinnen und Bewerbern enttäuschend und nicht wertschätzend. Zwischen dem ersten vereinbarten Termin am 06.08. und dem zweiten Termin am 24.08. lagen bereits mehr als zweieinhalb Wochen. Nach dieser langen Wartezeit einen Termin unmittelbar vor Beginn abzusagen, ohne Erklärung oder Entschuldigung, hat bei mir leider einen sehr schlechten Eindruck hinterlassen. Darüber hinaus empfinde ich dieses Vorgehen als unprofessionell und als nicht angemessen im Verhältnis zu dem Anspruch und dem Namen, für den die Wichtel Akademie München steht. Ich kann selbstverständlich nicht beurteilen, wie die pädagogische Arbeit in der Einrichtung oder der Umgang mit den Kindern ist. Meine Bewertung bezieht sich ausschließlich auf meine persönliche Erfahrung im Bewerbungsprozess. Dennoch stellt sich mir nach dieser Erfahrung eine ernsthafte Frage: Wenn bereits mit erwachsenen Bewerberinnen und Bewerbern bzw. Personen, die sich für eine Hospitation oder Ausbildung interessieren und ihre Anliegen selbst vertreten können, auf diese Weise kommuniziert wird – wie sieht dann der Umgang mit denjenigen aus, die sich noch nicht selbst verteidigen oder für ihre eigenen Bedürfnisse einsetzen können, nämlich den Kindern? Ich frage mich daher ehrlich, welchen Stellenwert Zuverlässigkeit, Respekt, Wertschätzung und klare Kommunikation im Alltag tatsächlich haben und wie diese Werte gegenüber den Kindern gelebt werden. Ich wünsche mir von einem potenziellen Arbeitgeber vor allem zuverlässige, respektvolle und wertschätzende Kommunikation – und genau das habe ich in diesem Bewerbungsprozess leider nicht erlebt.
Übersicht
3,92/ 5,00
NoteGutBewertungsquellen
Kununu199 Bewertungen
Google8 Bewertungen
ReviewHero1 Bewertung
Bewertungen
Guter Arbeitgeber
Der Fisch stinkt vom Kopf
Großer Verbesserungsbedarf
Wird besser dargestellt als es ist
Guter Arbeitgeber
Zwischen Titel und tatsächlicher Führungsstärke
Personalverschleiß statt Pädagogik
Früher ein attraktiver Träger mit hohen Qualitätsstandards. Leider wandelt sich der Träger immer weiter zum Negativen.
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